Heute sind es zehn Jahre, ..

die seit dem Tod meines ersten Mannes vergangen sind.
Eine lange Zeit, aber auch eine kurze Zeit.
Was hat sich in den vergangenen 10 Jahren alles verändert in meinem Leben. Und nicht nur in meinem Leben.
Ganz besonders meine Sichtweise auf einige Dinge hat sich verändert. Schon längst können mich die meisten "Überraschungen" im Leben nicht mehr schocken. Es geht sowieso alles seinen Gang.
"Das Beste draus machen" ist die Devise.
Einzig die Furcht vor dem Tod mir nahestehender, lieber Menschen, die hat sich verstärkt.
1109 mal mitgeschlummert
deprifrei-leben - 2. Mär, 19:23

Diese Angst kann ich gut nachvollziehen.

Aurisa - 2. Mär, 19:27

Tja... und das ist leider etwas, was sich im Leben nicht vermeiden lässt und immer wieder passiert :(...
Liebe Grüße
Aurisa

_Mo - 2. Mär, 20:22

Liebe Schlafmütze,

ich kann Deine Gefühle und Deine Denkweise gut nachvollziehen, jährt sich doch der Tod meines Bruders morgen zum 2. Mal. Das ewige Hoffen und Bangen, das mit seiner Erkrankung zusammenhing, hat mit seinem Tod ein Ende gefunden. Aber die Gewissheit, ihn nicht mehr sprechen, sehen und anfassen zu können, tut einfach nur weh.

Der Gedanke, einmal ganz allein zurückzubleiben, erfüllt mich auch heute schon mit Angst. Trotzdem geht für uns das Leben weiter und wie Du selbst so treffend sagst: es liegt an uns, was wir aus der uns verbleibenden Zeit machen.

Liebe Grüße
Mo

Bergeundmehr - 3. Mär, 13:39

Genau, liebe Schlafmütze. Aber nicht nur "das Beste daraus machen" sonden sich was gönnen und das Leben weitgehend genießen. Der Tod gehört nun mal zum Leben, aber man darf sich davon nicht runterziehen lassen und zu oft darüber nachdenken - ich schließe mich da @Aurisa und @_Mo an.
Ganz liebe Grüße
Petra :-)

SCHLAGLOCH - 3. Mär, 18:40

Hallo Schlafmütze! Manchesmal glaubt man es kaum,

wie schnell zehn Jahre vergehen. Dann stellt man sich die Frage, was werden die nächsten zehn Jahre bringen. Alles ist offen, für alle.

Gruss schlagloch.

schlafmuetze - 8. Mär, 13:51

Danke euch ... :-)

Unsere Vorfahren hatten uns da einiges voraus.
Der Tod war allgegenwärtig und "natürlich". Der Anfang, wie auch das Ende eines Lebens.
Kein Leben verlängern um jeden Preis; kein ignorieren des Todes; kein dämonisieren des Älterwerdens; kein verzehrender, Leben zerstörender Wunsch nach immerwährender Jugend, sondern eher ein Hinnehmen und ein Annehmen einer Lebenszeit, wie sie vom Schicksal vorbestimmt ist.

Liebe Grüße :-)

Alyson (Gast) - 19. Apr, 22:29

Dieses Jahr ist es auch 10 Jahre her, dass meine Mutter tod ist. Mir geht es so wie Dir. Viel hat sich verändert, vieles ist auch sehr positiv. Aber die Angst nahestehende Menschen zu verlieren ist oft da und viel stärker als früher. *knuddel*

Alles liebe
Aly
schlafmuetze - 19. Apr, 22:52

;-) Hallo Aly ..

Gerade eben war ich auf DEINEM Blog :-)

10 Jahre ?! Dann hast du deine Mutter recht früh verloren, oder?

*knuddel zurück* und ganz liebe Grüße :-)
Alyson (Gast) - 24. Apr, 22:13

Ja, ich war noch recht jung, als meine Mutter gestorben ist. Ich war gerade erst 16 geworden. Sie war lange Krank, 4 Jahre und dann hat sie leider doch verloren. :(

Mein Papa hat eine neue Frau gefunden und auch geheiratet. ICh bin darüber ziemlich erleichtert, weil es für ihn so viel einfacher ist und er nun wieder glücklich sein kann. War für ihn ja auch sehr schwer.

Deswegen freut es mich zu lesen, dass Du nun auch wieder glücklich bist. :-)

Alles liebe
Aly
schlafmuetze - 24. Apr, 23:37

Hallo Aly ..

Mein ältester Sohn war beim Tod seines Vaters ebenfalls 16 Jahre, seine Geschwister 14 J. und 12 J.
Das war war für uns alle ebenfalls keine leichte Zeit. Mein Mann war 2 Jahre krank.
Mit seinem Tod hat sich ein schwarzes Loch vor mir aufgetan und es hat ganz viel Kraft und Zeit gekostet, da wieder herauszukommen.
Ich bin sehr dankbar dafür, vor 5 Jahren mein Schätzelchen kennengelernt zu haben und bin auch sehr froh darüber, dass alle drei "Kinder" ihn ebenfalls mögen und sich mit uns freuen können.
Liebe Grüße liebe Aly *knuddel* :-)

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